Kreisspiele

Kreisspiele mit allen Kindern gemeinsam zu spielen ist neben den Freispielphasen sehr wichtig, um ein Zusammengehörigkeitsgefühl der Kinder untereinander zu stärken. Hier habe ich euch einige Kreisspiele aufgelistet, die sehr einfach sind und sich daher auch für das Spielen in Gruppen mit wenig Sprachkenntnissen und wenig Vorerfahrung bewährt haben.

Die meisten Spiele werden im Stuhl- oder Bankkreis im Klassenraum gespielt, sie können aber in leichter Abwandlung auch im Stehen und im Freien gespielt werden.

 

Hanschi-Panschi

Ein Kind wird vor die Tür geschickt. Während es draußen ist, wird leise ein weiteres Kind bestimmt, welches „Hanschi-Panschi“ ist. Das rausgeschickte Kind wird wieder hereingerufen und stellt sich in die Mitte des Kreises. Es fragt nun die anderen Kinder nacheinander: „Bist du Hanschi-Panschi?“. Die Kinder, die nicht ausgewählt wurden, müssen verneinen. Wird jedoch das ausgesuchte Kind gefragt, muss es mit „Ja“ antworten. Dies ist das Signal zum Plätze tauschen.

Man kann dieses Spiel so spielen, dass es einen Platz zu wenig gibt und dann das Kind, was beim Plätze tauschen übrig bleibt, raus muss.

Eine andere Variante ist, dass einfach das letzte Kind, was rausgeschickt wurde, das nächste Kind und der letzte Hanschi-Panschi den neuen Hanschi-Panschi bestimmt.

Dieses Spiel kann man auch mit Tiernamen spielen.

 

Onkel Jo macht so

Dieses Spiel ist eine Art Koffer-Packen mit Bewegung

Das erste Kind in der Runde fragt seinen Sitznachbarn: „Kennst du Onkel Jo?“ Das Kind antwortet mit: „Nein“. Daraufhin sagt das erste Kind: „Onkel Jo macht so…“ und dabei macht es pantomimisch eine Bewegung/Gestik/Mimik. Das zweite Kind muss dann mit denselben Worten das dritte Kind fragen und dann die erste Bewegung wiederholen und eine weitere hinzufügen. So gibt es nach und nach immer mehr Bewegungsabläufe, die Onkel Jo macht.

 

Der Dirigent

Ein Kind wird bestimmt und muss vor die Tür gehen. Dann wird ein Kind im Kreis als Dirigent ausgewählt. Dieses Kind stellt pantomimisch verschiedene Musikinstrumente dar, z.B. Gitarre, Flöte, Geige, Schlagzeug, Trommeln etc. Die anderen Kinder müssen den Dirigenten möglichst unauffällig nachmachen. Der Dirigent wechselt die Musikinstrumente möglichst unbemerkt wann er will.

Nun wird das herausgeschickte Kind wieder hereingerufen und stellt sich in den Kreis. Es muss möglichst mit nur 3 Mal Raten versuchen herauszufinden, wer der Dirigent ist.

 

Mein rechter, rechter Platz ist frei

Alle Kinder sitzen im Kreis. Neben einem Kind wird rechts ein Platz frei gelassen.Dieses Kind fängt nun an und sagt: „Mein rechter, rechter Platz ist frei, ich wünsche mir …………. herbei.“ Dabei klopft es mit der flachen Hand auf den leeren Platz. Das „gewünschte“ Kind setzt sich nun auf den leeren Platz. Nun ist das nächste Kind am Zug.

Dieses Spiel lässt sich gut abwandeln und verschiedenen Sprachförderthemen anpassen. Z.B. kann man sich ein Kind als ein bestimmtes Tier herwünschen.

 

Münze auf dem Handrücken weitergeben

Dies ist ein witziges Geschicklichkeitsspiel. Alle sitzen oder stehen im Kreis. Die Aufgabe ist nun, eine 2 Euro Münze nur auf dem Handrücken weiterzureichen, bis sie wieder am Anfang ankommt. Dabei darf nur die rechte Hand , benutzt werden. Fällt die Münze runter, so beginnt die Runde von Neuem.

 

Einen Ball mit den Füßen weitergeben

Eine andere Variante des Geschicklichkeitsspiels. Alle Kinder sitzen im Kreis (auf Stühle oder Bänken). Nun soll ein Ball oder Schaumstoffwürfel nur mit den Füßen weitergegeben werden. Die Hände dürfen dabei nicht benutzt werden. Fällt der Ball runter, beginnt die Runde von Neuem. Die Gruppe hat es gemeinsam geschafft, wenn der Ball wieder am Ausgangspunkt angekommen ist.

 

Bello-Bello, dein Knochen ist weg

Die Kinder sitzen im Kreis auf dem Boden. Ein Kind wird ausgewählt und spielt den Hund Bello. Es setzte sich in die Mitte des Kreises, macht sich klein und legt des Kopf auf den Boden. Die Augen sind geschlossen. Nun wird ein Gegenstand, der den Knochen symbolisiert auf den Rücken des Kindes gelegt. Ein anderes Kind wird leise ausgewählt und muss sich nun an Bello heranschleichen und den Knochen stibitzen. Das Ganze muss sehr leise geschehen, damit Bello nicht mitbekommt, welches Kind es war. Wenn das Kind wieder sitzt und alle Kinder die Hände hinter dem Rücken haben, rufen alle gemeinsam: „Bello, Bello, dein Knochen ist weg!“. Nun darf Bello erwachen und drei Mal raten, welches Kind der Knochen hat. Dazu krabbelt Bello zu einem Kind und bellt. Das ausgewählte Kind muss daraufhin zeigen, ob es den Knochen in der Hand hält.

 

Menschenmemory

Dieses Spiel ist eine beliebte und interaktive Variante des Memory-Spiels.

Zunächst werden 2 Kinder bestimmt, die gegeneinander das Memory spielen werden. Diese beiden Kinder müssen nun aus dem Raum gehen. Sobald sie außer Hörweite- und Sichtweite sind, suchen sich alle verbliebenen Kinder einen Partner. Nun muss sich jedes Paar eine Geste oder Bewegung ausdenke (z.B. Hüpfen, Klatschen, im Kreis drehen) Es kann ruhig richtig kreativ werden, allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die beiden die Bewegung wiederholen können. Haben sich alle Mitspieler etwas ausgedacht, können die beiden Memoryspieler wieder in den Raum kommen. Ein Kind darf nun anfangen und ruft zwei Kinder auf. Die beiden genannen Kinder müssen, sobald sie ihren Namen hören, ihre Bewegung/Geste vorführen. Passen die Bewegungen zusammen, so hat der Memoryspieler ein Pärchen entdeckt und darf weiter machen (das gefundene Pärchen stellt sich nun hinter den Memoryspieler), stimmen die Bewegungen jedoch nicht überein, so ist der Gegenspieler dran etc. Das Spiel geht so lange weiter, bis alle Pärchen gefunden wurden.

 

Malen und Basteln im Winter

Der Winter bietet zahlreichen Anlässe zum Malen und Basteln mit Kindern. Hier werden ein paar Ideen vorgestellt. Die Sammlung wird laufend ergänzt.

 

Nikoläuse basteln

Benötigt werden:

  • rotes und orangenes Tonpapier
  • Watte
  • Schere und Klebestift
  • Buntstifte
  • Faden zum Aufhängen

 

Windlichter basteln

Benötigt werden:

  • schwarzer Tonkarton
  • verschiedenfarbiges Transparentpapier
  • Schere, Prickelnadeln und Filzunterlage, Kleber

 

Weihnachtsbäume basteln

Benötigt werden:

  • Grüner Tonkarton
  • Glitzersteine, Sticker, Sterne etc.
  • Schere

 

Schneebilder malen

Benötigt werden:

  • weißes Papier (DINA3)
  • blaue Wasserfarbe und Pinsel
  • weiße Plakatfarbe

 

Häuser fürs Fenster

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Benötigt werden:

  • schwarzer Tonkarton
  • Transparentpapier
  • Schere, Prickelnadeln und Filzmatte, Klebestift

 

Weihnachtssterne fürs Fenster

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Benötigt werden:

  • Fotokarton in verschiedenen Farben
  • Transparentpapier
  • Schere, Prickelnadeln und Filzmatte, Klebestift
  • Zum Verzieren: Sticker, Klebesteine und -sterne

 

Schneemänner

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Benötigt werden:

  • weißes Tonpapier
  • Schere, Klebe
  • orange und schwarze Buntstifte

 

Kerzen fürs Fenster

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Benötigt werden:

  • gelber, roter und blauer Fotokarton
  • gelbes, rotes oder oranges Transparentpapier

 

 

Venezianische Masken für Karneval

Schöne venezianische Masken für eine Karnevalsfeier mit den Kindern kann man sehr einfach herstellen. Hier erfahrt Ihr wie es geht:

Materialien

  • Vorlagen für venezianische Masken
  • Tonkarton
  • Schere und Prickelnadeln
  • Gummiband und Tacker
  • verschiedene Schmucksteine, Federn, Sticker etc.

Fertigung

Zunächst die Vorlagen auf das Tonpapier aufzeichnen. Die Kinder können dann die Masken selbst ausschneiden und die Löcher für die Augen prickeln. Danach kann jedes Kind die Maske mit Steinen, Federn, Stickern bekleben. Im Anschluss halten die Kinder die Masken an und das Gummiband für die Masken wird ausgemessen. Die beiden Enden des Gummis werden (am Besten mit 2 Tackern pro Seite) an den Masken festgetackert.

 

Eltern-Kind-Nachmittag

Elternarbeit ist ein wichtiges Thema in unserer Arbeit. Neben den unzähligen Tür- und Angelgesprächen und Telefonanrufen wollten wir zudem mal wieder einen Eltern-Kind-Nachmittag einlegen, an dem Kinder und Eltern gemeinsam Zeit miteinander verbringen und Spaß haben. Nachdem wir letztes Jahr bereits gute Erfahrungen gemacht haben mit dem gemeinsamen Schultütenbasteln vor den Sommerferien und einem Weihnachtsbasteln, wollten wir dieses Mal den Eltern einen Einblick in unsere Arbeit geben und danach mit allen zusammen ein Spiel spielen und Familienbilder gestalten. Dies passte ebenfalls zum Thema Familie, welches wir zuvor mit den Kindern durch verschiedene Aktionen und Spiele bearbeitet haben.

Die Umsetzung

Also entschieden wir uns, die Eltern nach dem Mittagessen zu uns einzuladen und ihnen zunächst Kaffee und Kekse anzubieten, bis alle eingetrudelt sind. Als erstes haben wir ihnen unsere „Runde“ gezeigt. Wir haben mit den Kindern ein Lied gesungen und ein Sprachspiel gespielt. Danach haben wir mit allen Anwesenden einen großen Kreis gebildet und versucht, eine 2 Euro Münze von Handrücken zu Handrücken weiterzugeben, ohne dass sie hin fällt. Dies ist ein sehr lustiges und verbindendes Spiel und auch die Eltern, die zunächst nicht mitmachen wollten, haben letztlich viel Spaß dabei gehabt.

Danach begann die Phase, in der alle Familien ein großes weißes Blatt und Buntstifte bekommen haben und darauf die Familienmitegliedern an einem schönen Tag malen sollten.

 

Resümee

Der Tag war ein voller Erfolg! Von unseren 15 Kindern kamen, bis auf 2 Ausnahmen, aus jeder Familie Angehörige. Somit waren an diesem Tag knapp 40 Personen anwesend.Dementsprechend laut und voller Leben war unser Klassenraum an diesem Tag.

Es soll hier nicht verschwiegen werden, dass die Elternarbeit mit unserem Klientel oftmals herausfordernd ist. Nicht nur die mangelnden Sprachkenntnisse bilden so manche Hindernisse, auch die von uns manchmal als „andere“ Einstellung zur Schule empfundene Einstellung der Romafamilien (wobei das hier keine Wertung sein soll und immer zu hinterfragen bleibt, ob dies tatsächlich so ist) macht Elternarbeit manches Mal sehr herausfordernd.

Jedoch,mit viel Vorbereitung und Hartnäckigkeit und vor allem einer offenen Einstellung unseren Kindern und ihren Familien gegenüber, kann man auch diese Familien gut erreichen. Wichtig erscheint mir vor allem, dass man die Eltern öfter persönlich anspricht, auch nochmal telefonisch nachfragt und dass man einen guten Übersetzer zur Seite hat. Wir haben an dem besagten Tag zudem eine Kulturmittlerin dabei gehabt, die selber in der Nordstadt wohnt und neben Romani Rumänisch, Ungarisch und Spanisch spricht. Es ist auch wichtig, im Kopf zu haben, dass ein pünktlicher Anfang der Aktion meist nicht möglich ist, daher der offene Anfang mit Kaffe und Keksen und dass oftmals auch andere Mitglieder der Familie (auch Kleinkinder) mitkommen oder eben große Geschwister anstelle der Eltern. Dieses Umständen gegenüber sollte man offen sein.

Zudem sollte man zunächst keine Angebote machen, die mit zuviel Sprache oder Schrift zu tun haben, da viele unserer – vor allem Mütter – Analphabeten sind. Gemeinsame Spiele haben sich als Einstieg in die intensive Elternarbeit sehr bewährt, da sie jedem Menschen, egal wie alt oder gebildet, zusagen.

Hier also nun ein paar Impressionen:

 

Farben

Hier ein paar Spielideen und Tipps zum Thema Farben.

Flaschendrehen

Kreise aus verschiedenfarbigem Papier ausschneiden und laminieren. Die vorbereiteten Farbkarten als Kreis in die Mitte legen und eine Plastikflasche hinzustellen.

Die Kinder dürfen nun nacheinander die Flasche drehen und die Farbe, auf die die Flasche zeigt, benennen.

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Farben im Raum erkennen

Ein Kind dreht die Flasche und benennt die Farbe. Anschließend nimmt dieses Kind ein weiteres Kind dran, das nun zu einem Gegenstand im Raum gehen soll, welches dieselbe Farbe hat.

Schnelligkeitsspiel

Wenn die Farben schon besser bekannt sind, die Farbkreise in einer Reihe auf den Boden legen und die Kinder der Reihe nach schnell zu der Farbe gehen lassen, auf sie zeigen und benennen lassen. Wenn das erste Kind wieder an seinem Platz ist, steht das nächste Kind schnell auf und geht zur zweiten Farbe in der Reihe, zeigt auf sie und benennt sie usw.

Wäscheklammerspiel

Die laminierten Farbkreise werden nacheinander im Kreis weitergegeben. Aber nicht von Hand zu Hand, sondern von Wäscheklammer zu Wäscheklammer (dies schult zudem die Motorik). Jedes Kind benennt dabei die jeweilige Farbe.

Farben-Strohhalm-Spiel

4 große laminierte Farbkreise auf den Boden legen und verschiedenfarbige kleine Papierkreise darum verteilen. Das erste Kind bekommt nun einen Strohhalm und einen Farbwürfel. Zunächst würfelt es und benennt die Farbe. Danach muss es den entsprechenden kleinen Farbkreis mit dem Strohhalm ansaugen und auf dem gleichfarbigen großen Farbkreis ablegen.

Einfaches Farben-Würfel-Spiel

Die laminierten Farbkreise in die Mitte auf den Boden legen. Eine große Spielfigur besorgen. Die Kinder Würfeln nun und setzen die Spielfigur die entsprechenden Farbkreise weiter. Sie benennen die Farbe des Kreisen, auf dem die Figur ankommt.

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Farben zählen

Gegenstände in verschiedenen Farben werden auf einen Haufen in den Kreis gelegt – z.B. Buntstifte. Nun werden zunächst die Farben benannt und im Anschluss sucht ein Kind alle Buntstifte mit der gleichen Farbe raus und zählt diese.

Farben-Memory

Ein einfaches Memory-Spiel zu diesem Thema ist schnell erstellt. Einfach ein paar Kreise aus farbigem Papier in der gewünschten Größe ausschneiden und die gleiche Anzahl schwarzer Kreise (ein klein wenig größer als die farbigen Kreise) ebenfalls ausschneiden. Jeweils einen farbigen und einen schwarzen Kreis zusammenkleben und anschließend laminieren.

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Tanzspiel

Alle Kinder bekommen verschiedenfarbige Karten eines Kartenspiels (z.B. Uno-junior) in die Hand. Nun sollen alle Kinder zur Musik tanzen. Sobald die Musik stoppt, müssen sich alle Kinder mit derselben Farbkarte finden und an den Händen fassen. Das Spiel geht weiter, indem alle Karten untereinander getauscht werden (nun hat jedes Kind eine andere Farbkarte in der Hand) und die Musik wieder beginnt. Stoptt der Spielleiter die Musik, müssen sich wieder alle Kinder mit derselben Farbe finden, u.s.w.

Mal- und Bastelideen

Maus basteln:

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Pfauenauge basteln:

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Spielempfehlungen

Quips, Twister, Memory, Tempo kleine Schnecke, Uno junior

Buchempfehlungen

Sportspiele

Die folgenden Spiele spielen wir mit den Kindern im Sportunterricht, der bei uns einmal in der Woche stattfindet. Bei der Auswahl der Sportspiele stand im Vordergrund, dass sie zum einen leicht verständlich sind (da die Sprachkenntnisse – zumindest anfangs – noch nicht ausreichend sind für sprachlich komplexere Spiele) und die Kinder auf den Sportunterricht in der ersten Klasse vorbereiten.

Bello, Bello, dein Knochen ist weg

Die Kinder sitzen im Kreis auf dem Boden. Ein Kind wird ausgewählt und spielt den Hund Bello. Es setzte sich in die Mitte des Kreises, macht sich klein und legt des Kopf auf den Boden. Die Augen sind geschlossen. Nun wird ein Gegenstand, der den Knochen symbolisiert auf den Rücken des Kindes gelegt. Ein anderes Kind wird leise ausgewählt und muss sich nun an Bello heranschleichen und den Knochen stibitzen. Das Ganze muss sehr leise geschehen, damit Bello nicht mitbekommt, welches Kind es war. Wenn das Kind wieder sitzt und alle Kinder die Hände hinter dem Rücken haben, rufen alle gemeinsam: „Bello, Bello, dein Knochen ist weg!“. Nun das Bello erwachen und darf drei Mal raten, welches Kind der Knochen hat. Dazu krabbelt Bello zu einem Kind und bellt. Das ausgewählte Kind muss daraufhin zeigen, ob es den Knochen in der Hand hält.

Plumpssack

Alle Kinder sitzen im Schneidersitz im Kreis auf dem Boden. Ein Kind darf beginnen und bekommt einen Gegenstand in die Hand. Diesen muss er beim Laufen um den Kreis herum hinter einem Kind fallen lassen. Dabei singen alle Kinder gemeinsam: „Dreht euch nicht um, denn der Plumpssack geht herum. Wer sich umdreht oder lacht, der kriegt den Buckel vollgemacht“. Das ausgewählt Kind muss nun den Gegenstand aufnehmen und versuchen das andere Kind zu fangen. Das Kind,welches wegläuft, versucht nun bevor es gefangen wird, einmal um den Kreis zu laufen und sich auf den Platz des anderen Kindes zu setzen. Gelingt dies, hat es gewonnen und es gibt einen neuen Plumpssack. Wird es jedoch gefangen, muss es eine Runde in die Mitte.

Chinesische Mauer

Ein Fänger wird ausgewählt. Dieser stellt sich in die Turnhalle auf die schwarze Mittellinie. Alle anderen Kinder stellen sich an einer Turnhallenseite auf. Auf das Kommando „Auf die Plätze, fertig, los“ hin, dürfen nun alle Kinder loslaufen und versuchen, die andere Hallenseite zu erreichen, ohne vom Fänger gefangen zu werden. Dieser wiederum darf nur seitlich auf der schwarzen Linie laufen und muss versuchen, die Kinder beim Überqueren dieser Linie zu fangen. Es ist nicht erlaubt, das Spielfeld zu betreten oder dort die Kinder zu fangen. Die Kinder, die gefangen wurden sind nun ebenfalls Teil der chinesischen Mauer und versuchen die übrigen Kinder zu fangen. Das Spiel wiederholt sich, bis nur noch ein oder zwei Kinder übrigbleiben. Diese haben nun gewonnen.

Wie spät ist es, Herr Löwe?

Alle Kinder sitzen im Kreis auf dem Boden. Ein Kind ist der Löwe und setzt sich in die Mitte. Nun dürfen die Kinder abwechselnd vom Löwen rangenommen werden und fragen:“ Wie spät ist es. Herr Löwe?“. Der Löwe antwortet mit: „2Uhr“ oder „3Uhr“ etc. Wenn er aber sagt „Essenszeit“, so ist das für alle Kinder das Signal vor dem Löwen wegzulaufen. Dieser muss nun versuchen in einer bestimmten Zeit (z.B. 2 Minuten/3 Minuten etc.) soviele Kinder wie möglich zu fangen. Die gefangenen Kinder müssen sich auf die Bank am Spielfeldrand setzen. Das Spiel ist entweder vorbei, wenn alle Kinder gefangen sind oder wenn die Zeit abgelaufen ist. Nun darf der Löwe zählen, wieviele Kinder er gefressen hat. Es wird ein neuer Löwe ausgesucht und das Spiel beginnt von vorne.

Die Löwen sind los

2 Kinder werden ausgesucht und sind die Löwen. Diese beiden Kinder gehen auf die eine Seite der Turnhalle (Die Mittellinie ist die Grenze, welche nicht übertreten werden darf) und krabbeln und brüllen herum wie Löwen. Die anderen Kinder sind auf der anderen Seite der Turnhalle. Auf das Signal hin „Die Löwen sind los“, dürfen die Löwen nun blitzschnell aufstehen und die anderen Kinder zu fangen. Diese versuche die gegenüberliegende Wand der Turnhalle zu erreichen, wo sie sicher sind. Die gefangenen Kinder sind in der nächsten Runde ebenfalls Löwen. Gewonnen hat das Kind, welches am Ende übrig bleibt.

Ball-Reifen-Spiel

Es werden entsprechend der Anzahl der Kinder Reifen auf den Boden gelegt. Diese sollten nicht zu weit auseinander liegen. Jedes Kind darf sich nun einen Reifen aussuchen und sich dort hineinstellen. Der Reifen darf nicht verlassen oder verschoben werden. Nun wird ein Ball ins Spiel gebracht. Die Kinder sollen sich diesen so zu werfen, dass er nicht runter fällt. Vor dem Werden sollte der Name des Kindes genannt werden, welches den Ball fangen soll. Wirft ein Kind absichtlich tief oder hoch oder zu weit, so scheidet es aus. Ansonsten scheidet das Kind aus, welches den Ball nicht innerhalb des Reifens fangen kann. Gewonnen hat das Kind, welches am Ende übrig bleibt.

Fischer, Fischer

Ein Kind ist der Fischer und stellt sich an die eine Seite der Turnhalle. Die anderen Kinder stehen an der gegenüberliegenden Wand. Nun rufen alle Kinder gemeinsam: „Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser“. Der Fischer antwortet nun mit „2 Meter tief“ oder „5 Meter tief“. Die Kinder fragen nun wiederum gemeinsam: „Wie kommen wir da rüber?“. Der Fische überlegt sich nun eine Art der Fortbewegung und antwortet beispielsweise mit „Als Elefanten“ oder „Schwimmen“. Die Kinder und der Fischer rennen nun gemeinsam los und bewegen sich dabei als Elefanten oder schwimmen. Auf dem Weg zur anderen Seite versucht der Fischer soviele Kinder wie möglich zu fangen. Zurücklaufen ist dabei nicht erlaubt. Diese sind nun in der nächsten Runde seine Unterstützung. Die Kinder, die es geschafft haben, die andere Seite zu erreichen ohne gefangen zu werden, dürfen nun der Fischer wieder fragen, wie tief das Wasser ist. Gewonnen hat das Kind, welches übrig bleibt.

Hase & Jäger

In der Turnhalle werden Reifen auf dem Boden verteilt. Die Anzahl der Reifen ist 2 weniger als die Anzahl mitspielender Kinder. Nun wird ein Jäger und ein Hase bestimmt. Die übrigen Kinder setzen sich im Schneidersitz in die Reifen. Nun beginnt das Spiel. Der jäger muss den Hasen jagen. Dieser kann sich, wenn er nicht mehr laufen kann, hinter ein Kind in einen Reifen setzen. Nun muss dieses Kind blitzschnell aufstehen und ist der Jäger. Der vorige Jäger wird automatisch zum Hasen und muss nun selber weglaufen. Wichtig ist, darauf zu achten, dass viel Abwechslung ins Spiel kommt und es nicht lange beim selben Hase-Jäger-Paar bleibt. Sollte der Jäger den Hasen fangen können, so tauschen sich auch in diesem Fall automatisch dir Rollen.

Blau gegen Rot

Die Kinder werden in zwei gleichgroße Gruppen aufgeteilt. Die eine Kindergruppe bekommt blaue Bänder zur Markierung und die andere Kindergruppe bekommt rote Bänder zur Markierung. Nun beginnt das Spiel: Die Kinder der roten Gruppe verteilen sich auf dem Spielfeld. Die Kinder der blauen Gruppe setzen sich auf eine Bank. Auf das Startsignal hin darf nun das erste Kind der blauen Gruppe los laufen und muss versuchen ein Kind der roten Gruppe zu fangen. Hat es eins gefangen, so muss sich das rote Kind auf die Bank setzen (es ist gefangen) und das blaue Kind läuft zurück zu seiner Gruppe und setzt sich nun an das Ende der Reihe. Das nächste blaue Kind darf nun los laufen.

Feuer, Wasser, Eis….

Bei dieser Variante des Spiels müssen vorher die Begriffe Feuer, Wasser, Eis, Gewitter und Flugzeug mit den Kindern geklärt werden. Es eignen sich auch Bilderkarten, die die entsprechenden Begriffe abbilden. Dann wird mit den Kindern besprochen, dass beim Ausrufen der Begriffe, alle Kinder folgendes Tun müssen:

  • „Eis“ :alle Kinder springen auf die Bank
  • „Feuer“: alle Kinder rennen in die Ecken der Turnhalle
  • „Wasser“: alle Kinder machen auf dem Boden Schwimmbewegungen
  • „Gewitter“: alle Kinder machen sich auf dem Boden ganz klein
  • „Flugzeug“: alle Kinder bleiben stehen, strecken die Arme zu beiden Seiten aus und balancieren auf einem Bein.

Es kann während des Spiels Musik laufen, die dann jeweils beim Ausrufen des Begriffs ausgeschaltet wird, wenn sie weiterspielt, ist dies das Zeichen für die Kinder, ihren Ort zu verlassen und wieder durch die Turnhalle zu laufen.

Farben-Staffel

Es werden 4 Gruppen gebildet: die rote Gruppe, die blaue Gruppe, die gründe Gruppe und die gelbe Gruppe. In die Turnhallenmitte werden viele Pappkreise in den jeweiligen Farben verdeckt hingelegt. Nun wird in jeder Ecke des schwarzen Spielfelds ein Hütchen aufgestellt und dient als Anlaufpunkt für die Kinder. Die Gruppen stellen sich in einer Reihe hinter die Hütchen. Sobald das Startsignal ertönt laufen die ersten Kinder einer Gruppe los in die Mitte und versuchen eine Karte in ihrer Farbe zu finden. Haben sie diese gefunden, so laufen sie schnell zu ihrem Hütchen zurück, legen die Farbkarte vor das Hütchen und klatschen mit dem nächsten Kind in der Reihe ab. Dieses darf nun los laufen und ebenfalls versuchen, schnell eine Farbkarte zu finden. Das Spiel ist entweder nach einer bestimmten Zeit zu Ende oder dann, wenn eine Gruppe alle Farbkarten gefunden hat.

Nachwuchs in der Pinguingruppe: Die Mäuse ziehen ein….

Es waren einmal 2 Mäuse……..die von einem Jungen in einem kleinen Plastikeimer mit zur Schule gebracht wurden, in der Hoffnung sie dort jemanden schenken zu können. Er hatte sie auf der Straße gegen ein Spielzeug eingetauscht, seine Mutter jedoch wollte keine Mäuse. Leider fand sich niemand, der die Mäuse nehmen wollte und so ging er nach Schulende wieder mit den beiden kleinen Mäusen im Eimer vom Schulhof. In diesem Moment sahen ihn die Erzieher der Pinguingruppe und trauten ihren Augen nicht. Sie liefen hinterher und nahmen die Mäuse mit. Die beiden wurden „Pinky“ und „Brain“ genannt, bekamen einen schönen großen Käfig und sind nun die Klassentiere der Pinguin-Gruppe. Jeden Tag hat ein anderes Kind „Mäusedienst“ und gibt den beiden frisches Wasser, Apfel, Möhre und Trockenfutter. Außerdem wird der Käfig gereinigt und neue Beschäftigungsmöglichkeiten für die Mäuse geschaffen. Die beiden fühlen sich wohl und die Kinder haben viel zu gucken…….als Nebeneffekt ist es ruhiger in der Gruppe geworden :-).

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann……

 

 

 

Frühlingsbasteln – Tulpen

Lange genug hat es gedauert, aber schliesslich kam die Sonne und damit auch die Blumen doch noch raus.  Dennoch ließ sich die Zeit mit geringem Aufwand auch überbrücken. Eine schöne dekorative Idee zum Frühling: Tulpenblüten aus Origami-Papier falten. Die Falttechnik ist sehr simpel, daher können die Kinder die Tulpen bereits nach kurzer Anleitung selbständig falten.

Damit die Kinder möglichst eigenständig basteln, können die einzelnen Schritte zum Nachmachen an die Wand/Tafel geklebt werden:

Tulpen basteln 4
Tulpen basteln 4Benötigtes Material:

 

Nachdem die Blüte gefalten wurde, noch einen Stängel mit Blättern aus grünem Tonpapier ausschneiden und dann beides zusammenkleben. Die so entstandenen Tulpen können zum Beispiel für die Fensterdekoration genutzt werden.

 

Benötigtes Material:

  • Origami-Papier ja nach gewünschter Größe und in gewünschter Farbe
  • grüner Tonkarton
  • Schere und Klebestift

 

 

 

Ostern

Zu Ostern haben wir mit den Kinder einen „Osterkorb“ gebastelt und später mit einer schokoladigen Überraschung gefüllt.

Material: Joghurtbecher, Krepppapier zum Umwickeln, grünes Tonpapier, buntes Origami-Faltpapier, Tacker